Die Wandelwoche zu Gast in der Anderen Welt – Lesung und Diskussion

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Am kommenden Sonntag, den 6.9.2015, um 11.00 Uhr, ist die Wandelwoche zu Besuch in der Anderen Welt.

Mit einer kleinen Lesung möchten wir eine Diskussionsrunde eröffnen und uns mit der Frage der Positionierung eines Projektes wie der Anderen Welt im Hinblick auf folgendes Thema auseinandersetzen:

Projekte jenseits der Grossstädte, die sich grob gesagt mit alternativen Lebensentwürfen beschäftigen, begegnen bei der Suche nach MitstreiterInnen und UnterstützerInnen häufig Thesen, Einsichten, Haltungen, die ein mehr oder weniger diffuses, ungutes Gefühl hinterlassen.
Ganz offensichtlich gibt es schon immer in der Friedens-, Öko- oder Nachhaltigkeitsbewegung erhebliche Schnittmengen mit reaktionärem, nationalistischem oder auch antisemitischem Gedankengut. Der aufmerksame Beobachter kann in den letzten zwei Jahren eine erhebliche Zunahme dieses Phänomens, eine regelrechte Verseuchung der Szenen mit unklar justiertem, ins rechte, widerliche abdriftendem Gedankengut bemerken.
Verschwörungstheorien aller Art, esozentristische Welterklärungsmuster landen nach unserer Erfahrung immer irgendwo im widerlichen, letztlich braunen Sumpf.
Wir finden dennoch, dass jede denken soll was halt nunmal geglaubt wird, gedacht werden zu müssen, wehren uns aber vehement gegen die Vereinfachungen, falschen Schuldzuweisungen und letztlich gegen die falsch gezogenen Konsequenzen, die hinter diesem ganzen völkischen, neurechten Scheiß stecken, und sagen klipp und klar (weil Toleranz gibt es nur, wenn klar ist, was nicht toleriert werden kann): Kein Rassismus, kein Sexismus, kein Antisemitismus, wir wissen wo rechts und wo links ist!

Wandelwoche

sa 5 / so 6 / mo 7 / di 8 / mi 9 / September

Im Vorfeld des Kongresses werden wir auf den Spuren solidarischer Praxis durch Berlin und Brandenburg wandeln. Kongressteilnehmende und Interessierten erhalten von Sonnabend den 05. bis Mittwoch den 09. September die Möglichkeit, Betriebe, Initiativen und Projekte des solidarischen Wirtschaftens zu besuchen.

Wir möchten damit Aktiven der solidar-ökonomischen Praxis eine Plattform in der Öffentlichkeit bieten, sie sichtbar und erfahrbar machen. Unter dem Motto „Wir können auch anders!“ sollen Fragen gestellt, Diskussionen geführt und Alternativen erlebt werden. Die Wandelwoche soll Mut machen für die Herausforderungen denen wir uns stellen müssen, zum Nachahmen motivieren und erste Anlaufstellen bieten für alle, die die Ideen des solidarischen und kooperativen Wirtschaftens weitertragen und leben wollen.

Anmelden könnt ihr euch hier.

Oder ihr kommt einfach dazu.

Kaffee und Brötchen gibt es für erschwingliche 1 Euro.

 

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